Lernkultur


Die Lernkultur an der 70. Grundschule wird zuallererst durch die Lehrkultur bestimmt. Diese zeichnet sich durch eine wertschätzende Haltung zum Kind aus.

Dafür gelten folgende Grundsätze: Bereits bei der Planung hinterfragt die Lehrkraft, ob die Aktionen von einem oder mehreren Kindern realisiert werden können oder einer Lehraktivität bedürfen. Alles, was Kinder selbst tun können, dürfen die Erwachsenen ihnen nicht an Kompetenzentwicklung verwehren. Kinder sind die aktiven Gestalter ihrer Lernprozesse und Lernumgebungen.

Der Entwicklung angepasster, urteilender Konsumenten kann nur durch kreatives stärkenorientiertes Schöpfertum begegnet werden. Eigenverantwortung und Selbstver-wirklichung stehen bei der Entfaltung von Talenten und Begabungen ebenso im Fokus, wie das Handeln im Sinne des Gemeinwohls. Die Pädagogen in Schule und Hort sind sich dabei ihrer Vorbildrolle bewusst.

Lebensnahe Lernorte, Projekte und vielseitige Kooperationen bereichern die Methodenvielfalt beim ganztägigen Lernen. Gut strukturierte Abläufe, Räume und Verantwortlichkeiten sichern die verlässlichen Rahmenbedingungen. Traditionen finden ebenso Beachtung, wie das Erproben von Neuem. Das Team der 70. Grundschule begreift sich als lernende Organisation.

Medienorientierte Angebote, wie:

  • Klassen- und Schulbibliothek
  • Antolin und Zahlenzorro online
  • Schülerzeitung im GTA
  • ganztägige Nutzung der Fachkabinette/Lernmittel in Kooperation mit dem Hort und GTA
  • Programmierwerkstatt im GTA

 

Basisdemokratische Verantwortung durch

  • die Übernahme von Ämterdiensten in den Klassen
  • die Übernahme von Lernpatenschaften
  • die Wahl der Klassensprecher und deren Mitwirkung im Kinderrat
  • Hofpausenaufsicht durch SchülerInnen der Klasse 4 (3)

 

Nutzung lebensnaher Lernorte

  • Wandertage
  • Exkursionen
  • Schülerkonzerte
  • Schullandheimfahrten

Traditionen

In Kooperation mit dem Hort der 70. Grundschule, mit Unterstützung des Fördervereins und der Eltern sowie regionaler Partner gestalten wir kind- und leistungsorientierte Angebote für ein vielseitiges Schulleben.

Dabei setzen wir auch an der Schule zur Tradition gewordene Veranstaltungen fort:

  • Bundesvorlesetag und Lesewettstreit
  • Känguruwettstreit
  • diverse Sportwettkämpfe in der Region
  • Tag des Schulsports
  • Sporttag mit den Dresden Titans
  • Sporttag mit dem HC Elbflorenz
  • Gesangswettbewerb
  • Weihnachtssingen
  • Schulgalerie
  • Kunstwettbewerb
  • Schuleinführungsprogramm
  • Kennlerntag der Vorschüler

Der Kinderrat der 70. Grundschule und des Hortes hat eine Hausordnung der Kinder entwickelt. Preise für Respekt oder für Zivilcourage werden jährlich ausgelobt. Die Arbeit des Kinderrates bildet die Grundlage für die Nominierung.

Projekte

Neben den traditionellen Höhepunkten, wie Schuleinführungsfeier, Weihnachtssingen und Schuljahresabschluss mit dem Auskehren der 4. Klassen bilden die beiden Projektwochen mit den anschließenden Präsentationen die Höhepunkte im Schuljahresablauf.

  1. Projektwoche „WIR im Advent“ vom 02. bis 06.12.2019
  2. Projektwoche „Wir FÜR die 70“ vom 26. bis 28.02.2020

In beiden Projekten ist es das Ziel, noch stärker kindorientiert im Sinne der Projektmethode zu arbeiten. Die Kinder gestalten die Projekttage basisdemokratisch und handeln die Vorhaben, Verantwortlichkeiten und Präsentationsformen entsprechend ihrer Wünsche, Neigungen, Interessen, Talente und Begabungen aus.

Kooperation

Kooperation mit dem Hort der 70. Grundschule 

Grundlage der wichtigsten Kooperation innerhalb der beiden Schulhäuser ist die für 5 Jahre abgeschlossene Kooperationsvereinbarung vom 15.01.2020, die jährlich mit gemeinsamen Arbeitsschwerpunkten für die Jahresarbeitsziele und die dafür notwendigen Schritte ergänzt wird.

 

Kooperation mit unserem Förderverein

Die Kooperation mit dem Förderverein von Schule und Hort hat sich maßgeblich weiterentwickelt. Hilfreich dafür war die Einberufung eines Runden Tisches, der sich aus Vorstandsmitgliedern des Fördervereins, Elternvertretern und Pädagogen aus Hort und Schule zusammensetzte. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Formen der Kommunikation und eine verlässliche Planung von Fördermöglichkeiten der pädagogischen Arbeit. Besonders hilfreich wird es im laufenden Schuljahr sein, dass auf die getroffenen Vereinbarungen aufgebaut werden kann.

Neben gemeinsamen Veranstaltungen werden auch gemeinsame Publikationen realisiert. Dazu gehören die Foto- und Filmdokumente zur Schuleinführung, der Kalender zum Striezeltag, gemeinsame Elternbriefe und schlussendlich der gemeinsame Internetauftritt auf der Schulhomepage.

 

Kooperation mit den Elternvertretungen

Maßgebende Rechtsgrundlage: §§ 43, 45-47 SächsSchulG (Fassung vom 01.08.2018)

Erstmalig wurden im Schuljahr 2018/19 sechs Elternvertreter in den Elternrat von Schule und Hort und damit als Mitglieder der Schulkonferenz gewählt. Damit stieg auch die Präsenz der Eltern in der Mitverantwortung ganztägiger Bildungs- und Erziehungsprozesse während des Schuljahres. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit soll weiter fortgesetzt werden. Dazu gehört eine verantwortungsvolle Transparenz zu Fragen und Aufgaben in Schule und Hort. Für die Kommunikation werden die Schulkonferenz, Elternabende, Elterntreffen, Elternbriefe, Erfolgsgespräche und die Öffentlichkeitsarbeit auf der Schulhomepage sowie in den beiden Schulhäusern genutzt.

 

Kooperationen mit dem Schwerpunkt Kindorientierung

Folgende Kooperationen sollen weiter ausgestaltet werden:

Kita „Schwalbennest“
Kita „Kleine Riesen“ Zschertnitz
Kita Michelangelostraße
Allgemeinbildende Schulen Plauen
TU DD Fakultät Erziehungswissenschaft zur Pädagogischen Diagnostik
Basketballmannschaft „Titans“  und Handballmannschaft „HC ELbflorenz“ zur Sportförderung
Städtische Bibliotheken Dresden zur Leseförderung
Polizei/ Verkehrswacht als Präventionsmaßnahme
Ganztagsangebote laut GTA-Programm

 

Kooperation mit dem Schwerpunkt Professionalisierung

Unter Leitung einer Prozessmoderatorin wird seit 2016 die Schulprogrammarbeit in Kooperation von Schule und Hort begleitet. Es ist ein gemeinsames Leitbild für beide Einrichtungen entstanden. Weiterhin wird an einem gemeinsamen Organigramm gearbeitet.

Die 70. Grundschule und ihr Hort verstehen sich als Institutionen, die unterstützend bei der Gewinnung von pädagogischem Personal und zugleich als Ausbildungsstandorte wirken. Das führt zu Bewegungen im Teambildungsprozess. Hierfür konnte die Personaltrainerin Frau Carola Arnold gewonnen werden. Die Kooperation mit ihr wird schrittweise entwickelt.

Über das Projekt „Gemeinsam bildet“ erfolgt die Planung und Organisation der Ganztagsangebote durch einen weiteren externen Partner.